
Welche Methoden nutzen Sie in der Einzelarbeit?
Ich arbeite methodisch breit – weil Menschen unterschiedlich sind und nicht jede Methode zu jedem Anliegen passt.
Das Fundament ist immer das Gespräch. Zuhören, nachfragen, spiegeln. Manchmal ist das allein schon sehr viel.
Darüber hinaus arbeite ich mit Aufstellungen im Raum – dabei übernehme ich selbst die Rollen anderer Personen. Das macht Dynamiken sichtbar, die sich im Gespräch schwer erfassen lassen. Mit der Arbeit mit inneren Anteilen helfe ich, die verschiedenen „Stimmen“ in uns – den Kritiker, das verletzte Kind, die starke Seite – zu erkennen und miteinander in Kontakt zu bringen. Mit traumasensiblen Ansätzen arbeite ich einfühlsam mit dem, was sich in der Geschichte zeigt – ohne es zu erzwingen.
Bei der emotionalen Körperarbeit nutze ich die Körperwahrnehmung als Zugang – weil der Körper speichert, was der Kopf vergisst. Manchmal führt ein einfaches Innehalten, Spüren oder Atmen weiter als langes Reden. Außerdem nutze ich wertschätzende Kommunikation, besonders wenn es um Beziehungsmuster geht.
Ich entscheide nicht im Voraus, welche Methode wir nutzen. Das ergibt sich aus dem Gespräch und aus dem, was ich bei dir wahrnehme.